Im ersten Rennen war es wieder nass. Leon konnte vom Start weg seine Führung behaupten und sogar bis auf 15 Sekunden ausbauen. Gleichzeitig bewegte er sich auf P15 in dem gesamten Moto2 Feld . Das war richtig stark. In Runde 11 überholte er einen weiteren Fahrer, welcher allerdings stürzte und Leon mit zu Boden riss. Leon konnte sein Bike jedoch wieder aufheben und sich aus dem Kiesbett befreien und kam unmittelbar vor seinem Bruder Kevin, der mit starken Kupplungsproblemen kämpfte wieder auf Platz 2 liegend auf die Strecke. So fuhren beide dem Rennende entgegen und konnten im ersten Lauf Platz 2 und 3 ihr eigen nennen.
Das zweite Rennen startete unter trockenen Bedingungen. Auch hier kamen beide super ins Rennen und kämpften in einer Vierergruppe um die Führung. Leider hatte Leon noch einen unbemerkten Folgeschaden vom Sturz am Bike und viel dann leider aus. Auch Kevin holten bei Halbzeit die Kupplungsprobleme wieder ein und er musste sich am Ende mit P4 zufrieden geben.

Fazit: Beide Piloten haben mich mehr als überrascht. Sich so schnell ohne große Vorbereitung von einer Moto3 Maschine auf eine 600er umzustellen und auch die notwendigen anderen Linien zu fahren ist spektakulär. Und das alles innerhalb eines Wochenendes. Die technischen Probleme bekommen wir in den Griff. Somit kann das eine richtig gute Saison für beide werden.

René Orgis